| Dienstag 23. Nov. 2010 20 Uhr Goetheplatz 4 |
Prof. Dr. Mechthild Schrooten, Bremen Krise und kein Ende in Sicht. Auf den ersten Blick scheinen die unmittelbaren Folgen der internationalen Finanzkrise überwunden. Die genauere Analyse zeigt jedoch, dies ist keineswegs der Fall. Die Verschuldungsproblematik wurde im Wesentlichen nur verschoben: Bankenpleiten wurden verhindert, Finanzierungsengpässe von ganzen Staaten werden wahrscheinlicher. Diese werden nun vielfach als Argument für einen weiteren Sozialabbau angeführt. Heute wird im Kern an die neoliberale Agenda der Vorkrisenära angeknüpft. Dabei könnte eine dezidierte Analyse der Krisenursachen die Grundlage für eine andere Politik liefern. Dies gilt auf der internationalen und nationalen Ebene ebenso wie für gesellschaftlich relevante Entscheidungen auf der regionalen und lokalen Ebene. Mechthild Schrooten wird mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung die Folgen der Finanzkrise für Staat und Gesellschaft diskutieren. Mechthild Schrooten lehrt Volkswirtschaftslehre mit den
Schwerpunkten Geld und Internationale Integration an der Hochschule Bremen.
Sie arbeitet in der „Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik“
(„Memo-Gruppe“) mit.
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